Wo finde ich Informationen zur Bestimmung von CSB mit den Tests LCI400 und LCI500?

Dokument-ID

Dokument-ID TE10432

Veröffentlichungsdatum

Veröffentlichungsdatum 10.10.2018
Frage
Wo finde ich Informationen zur Bestimmung von CSB mit den Tests LCI400 und LCI500?
Zusammenfassung
Informationen zur CSB-Bestimmung mit den Küvettentests LCI400 und LCI500
Antwort
Messprinzip:
Oxidierbare Stoffe reagieren mit schwefelsaurer Kaliumdichromatlösung in Gegenwart von Silbersulfat als Katalysator. Chlorid wird mit Quecksilbersulfat maskiert. Ausgewertet wird die Grünfärbung des Cr3+.
Die Tests LCI400 und LCI500 entsprechen exakt den Konzentrationen der ISO-Rezeptur ISO 15705.
Anwendungsbereich:
Wasser, Abwasser, Prozessanalytik
Messbereiche:
LCI500 : 0 – 150 mg/L O2
LCI400 : 0-1000 mg/L O2

Störungen:
Die Methode ist bis zu einem Chloridgehalt von 1000 mg/L in der Probe (oder verdünnten Probe) anwendbar.
Höhere Chloridgehalte erfordern eine Probenverdünnung.
Probenvorbereitung:
Die Proben müssen vor der CSB-Analyse homogenisiert bzw. bei Anwesenheit von Partikeln aufgeschlagen/zerkleinert werden.
Parameterspezifische Probenvorbereitung
Plausibilitätsprüfung:
Grundsätzlich sollte jede Bestimmung über eine Verdünnung und/oder Aufstockung der Probe überprüft werden. 
Benötigtes Zubehör:
Um die CSB-Küvettentests auszuwerten, benötigen Sie ein HACH-Photometer, einen Hochtemperatur-Thermostat HT200S oder Thermostat LT200, eine variable Pipette 1,0-5,0 ml (BBP065), Pipettenspitze 1,0-5,0 ml (BBP068) oder variable Pipette 0,2-1,0 ml (BBP078), Pipettenspitze 0,2-1,0 ml (BBP079), Verdünnungswasser CSB-frei (Artikelnummer 2641549)
Besonderheiten:
Thermostat auf 148°C vorheizen. Nach Erreichen der Solltemperatur Küvetten einsetzen und Reaktionszeit (2h) neu starten.
Das für den Reagenzienblindwert und für Verdünnungen verwendete Wasser muss den Anforderungen nach ISO 3696: 1987, Qualität 3, entsprechen.
Pro Analysenserie muß ein Reagenzienblindwert mit oben genanntem Wasser angesetzt werden.
Informationsmaterial:
Betriebsanalytik auf Kläranlagen
Der ideale Messbereich für jede Anwendung
Fehlerquellen bei der Analytik